Am 06. Juni 2026 nahmen mehrere DFB-Schiedsrichter des KFA Rhön-Rennsteig am 14. Herzog-Georg-Nachtlauf in Meiningen teil. Der Startschuss für den 4-km-Lauf fiel um 21.00 Uhr auf dem Marktplatz und sorgte bei bestem Sommerabendwetter erneut für eine besondere Atmosphäre in der Innenstadt.
Neben dem sportlichen Aspekt stand vor allem der gemeinsame Auftritt der Schiedsrichter im Vordergrund. Die Teilnahme unterstreicht einmal mehr die gute Fitness und den starken Zusammenhalt innerhalb der Schiedsrichtergruppe im KFA Rhön-Rennsteig.
In der Teamwertung erreichte die Schiedsrichtergruppe einen sehr guten 6. Platz von 19 Teams und konnte sich damit im vorderen Mittelfeld behaupten.
Auch in den Altersklassen überzeugten die Teilnehmer mit starken Leistungen:
- Helene Meinhold: 1. Platz (Weiblich U20) 🥇
- Leonard Herwig: 5. Platz (Männlich U20)
- Neo Simmerling: 8. Platz (Männlich U23)
- Maximilian Landsiedel: Platz 7 (Männerwertung )
- Jan Weltzien: Platz 8 (Männerwertung)
Mit diesen Ergebnissen zeigten die Schiedsrichter des KFA Rhön-Rennsteig nicht nur sportlichen Ehrgeiz, sondern auch Teamgeist und Engagement außerhalb des Platzes. Ein rundum gelungener Auftritt bei einer stimmungsvollen Laufveranstaltung im Herzen von Meiningen.
Am Mittwoch, den 03. Juni, fand die Talentsichtung für den Jahrgang 2016 statt. Insgesamt 47 Spieler nutzten die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen und sich für die nächste Stufe der Talentförderung zu empfehlen.
Gespielt wurde in fünf Teams auf drei Feldern. Zwei Spielfelder wurden im Modus 6 gegen 6 auf Jugendtore bespielt, während auf dem zentralen Feld im Funino-Format 4 gegen 4 beziehungsweise 5 gegen 5 gespielt wurde. Durch die unterschiedlichen Spielformen konnten die Nachwuchsspieler ihre technischen, taktischen und spielerischen Fähigkeiten vielseitig präsentieren.
Die Verantwortlichen sahen ein insgesamt übersichtliches Leistungsniveau. Dennoch zeigten die Jungs viel Einsatzbereitschaft, Spielfreude und Engagement und gaben ihr Bestes, um auf sich aufmerksam zu machen.
Nach der Sichtung wurden 20 Spieler ausgewählt, die nun im Rahmen des Stützpunkttrainings weiter beobachtet und gefördert werden. Nach den Sommerferien fällt schließlich die Entscheidung darüber, welche Kinder in den DFB-Stützpunkt aufgenommen werden.
Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Spielern für ihren Einsatz und wünschen den ausgewählten Talenten weiterhin viel Erfolg auf ihrem weiteren sportlichen Weg.

Große Auszeichnung für den SV Stahl Brotterode-Trusetal: Der Verein wurde im Rahmen des DFB-Punktespiels mit dem höchsten erreichbaren Status, dem Platin-Status, ausgezeichnet. Als erster von insgesamt 339 Amateurvereinen in Thüringen erreichte der Verein die erforderliche Punktzahl und setzte damit ein starkes Zeichen für nachhaltige und zukunftsorientierte Vereinsarbeit.
Die Punkte sammelte der Verein durch vielfältiges Engagement in unterschiedlichen Bereichen. Dazu zählen unter anderem die Erstellung eines Kinder- und Jugendschutzkonzeptes, die Inanspruchnahme einer Vereinsberatung sowie Kooperationen mit Schulen, Kindertagesstätten und weiteren sozialen Einrichtungen.
Für die erfolgreiche Teilnahme erhielt der Verein attraktive Sachprämien, darunter vier Minitore, 20 Fußbälle, einen Ausrüstungsgutschein im Wert von 600 Euro, Trainingsleibchen sowie Trainingshütchen. Die offizielle Ehrung fand am vergangenen Samstag in der Halbzeitpause des Thüringen-Pokalfinales zwischen Jena und Meuselwitz in der Jenaer Arena statt. Stellvertretend für den Verein nahmen der stellvertretende Vorsitzende Max Rommels sowie Nachwuchsleiter Silvio Wagner die Auszeichnung entgegen.
Der SV Stahl Brotterode-Trusetal kann stolz auf diese Anerkennung seiner Vereinsarbeit sein. Besonders der Nachwuchsbereich wird von den erhaltenen Prämien profitieren. Der Kreisfußballausschuss Rhön-Rennsteig gratuliert herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und bedankt sich bei allen Beteiligten, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.
Der KFA Fußball Rhön - Rennsteig, der Schiedsrichterausschuss und alle Schiedsrichter des KFA trauern um ihren ehemaligen Schiedsrichterkollegen Theodor Werner aus Vachdorf. Theo Werner verstarb am 12. Mai 2026 im Alter von 76 Jahren.
Theo, wie er von allen genannt wurde, war seit 1975 Schiedsrichter. In dieser Zeit leitete er unzählige Spiele im Bereich der KFA Meiningen und Rhön-Rennsteig davon viele Jahre Spiele in der damals höchsten kreislichen Spielklasse der Kreisliga. Durch seine lockere und unkomplizierte, stets freundliche, aber immer korrekte Art war er bei vielen Vereinen und Funktionären beliebt.
Bei Spielen immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, umschiffte er dabei so manche Klippe. So entschärfte er meist gekonnt kritische Situationen im Spiel. Aber auch anderweitig war Theo fest mit dem Fußball verbunden. So war er lange Jahre Staffelleiter im Nachwuchsbereich des KFA Meiningen, sowie in der Spielunion Meiningen /Werra–Rennsteig. Aber auch in seinem Heimatverein in Vachdorf war er stets rührig, ob als Spieler, Übungsleiter oder Betreuer vor allem im Nachwuchsbereich. Wenn im Verein jemand gebraucht wurde, war er immer vor Ort.
Unser besonderes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seiner Familie. Wir werden Theo stets in ehrenvoller Erinnerung behalten.
Am 09.05.2026 fand in Mittelschmalkalden ein gelungener Funino-Spieltag für unsere Fußballmädels statt. Insgesamt 23 Spielerinnen trafen sich bereits um 09.00 Uhr auf dem Sportgelände, um gemeinsam einen sportlichen und abwechslungsreichen Vormittag zu erleben.
Begrüßt wurden die Teilnehmerinnen von Mario Dittmar und Luisa Müller. Ab 09.30 Uhr stand dann das gemeinsame Aufwärmen mit Staffelleiter Tobias Günschmann auf dem Programm.
Pünktlich um 10.00 Uhr erfolgte der Start des Turniers. Gespielt wurde mit insgesamt acht Teams auf vier Feldern. Die einzelnen Begegnungen dauerten jeweils sieben Minuten und sorgten für viele spannende Spiele, tolle Aktionen und jede Menge Begeisterung bei allen Beteiligten.
Zwischendurch gab es eine etwa 30-minütige Pause, in der sich Spielerinnen, Trainer und Zuschauer stärken konnten. Ein besonderer Dank gilt dabei den Gastgebern aus Mittelschmalkalden für die Bereitstellung der Örtlichkeiten sowie die gute Verpflegung.
Auch neben den Spielfeldern lief alles reibungslos: Als Schiedsrichter und Zeitnehmer unterstützte Wilfried Kwiatkowski die Veranstaltung zuverlässig.
Gegen 12.00 Uhr endete ein rundum gelungener Fußballvormittag, bei dem vor allem eines im Mittelpunkt stand: der Spaß am Fußball. Die vielen lachenden Gesichter und die gute Stimmung zeigten deutlich, wie viel Freude alle Teilnehmerinnen an diesem gemeinsamen Tag hatten.

Beim 9. DFB-Trainingsdialog in Zella-Mehlis stand alles im Zeichen moderner Spielprinzipien und praxisnaher Trainingsarbeit. Insgesamt 24 Trainer folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, wertvolle Impulse für ihre Vereinsarbeit mitzunehmen.
Die Trainingseinheit wurde von 31 Kindern des DFB-Stützpunktes Zella-Mehlis auf insgesamt drei Spielfeldern absolviert. Unter der Leitung der Trainer Maik Lipsius, Jens Anschütz und Lars Müller sowie der Moderation von Stützpunkt-Koordinator Heiko Nowak entwickelte sich eine intensive und abwechslungsreiche Einheit. Die Verantwortlichen zeigten sich besonders stolz über die hohe Anmeldezahl und das große Interesse.
Im Mittelpunkt standen sogenannte „Spielbeschleuniger“. Dazu zählen vor allem eine saubere Ballkontrolle, ein präziser erster Kontakt sowie zielgerichtetes Dribbling. Darüber hinaus wurde vermittelt, wie Spieler Räume effektiv überbrücken und Gegenspieler gezielt beeinflussen können.
Ein besonderer Fokus lag auf dem Passspiel – sowohl auf kurzen Distanzen im Direktspiel als auch über größere Entfernungen. Zentrale Inhalte waren zudem das Freilaufen und Anbieten, das als wesentlicher Baustein eines funktionierenden Spiels hervorgehoben wurde. Ergänzt wurde das Training durch Elemente wie Tiefenläufe, Doppelpassaktionen und das Spiel über den „Dritten“.
Die gesamte Einheit war von einem hohen und intensiven Tempo geprägt, wobei der Spaß bei den Spielerinnen und Spielern stets im Vordergrund stand. Auch die teilnehmenden Trainer konnten viele neue Anregungen und Trainingsideen für ihren Vereinsalltag mitnehmen.
Das Mapping der Trainingseinheit wurde den Teilnehmern im Nachgang zur Verfügung gestellt. Zusätzlich konnten die Inhalte über einen bereitgestellten QR-Code abgerufen werden.
>>>zum Mapping<<<
Am heutigen Tag feiert unser KFA-Chef Sandy Hoffmann seinen 55. Geburtstag. Hierzu gratuliert der KFA Rhön-Rennsteig ganz herzlich und wünscht vor allem beste Gesundheit sowie weiterhin viel Freunde und Erfolg im Fußballsport.
Sandy ist seit Jahrzehnten eine prägende Persönlichkeit im Fußball unserer Region – ein echter Motor, der anpackt, statt viele Worte zu machen. Seine Laufbahn begann er als Spieler in Seligenthal, bevor er 1991 den Weg in die Schiedsrichterei fand. Schnell entwickelte er sich auch hier zu einer festen Größe und war unter anderem als Schiedsrichter und Assistent bis in die höherklassigen Ligen aktiv.
Neben dem Platz übernahm er früh Verantwortung: Er war Mitgründer der ersten Frauenmannschaft in Seligenthal, Initiator des Frauen-Spielbetriebs im damaligen Kreis sowie in zahlreichen Funktionen im Schiedsrichterwesen tätig. Zum 4. Kreisfußballtag am 02.03.2024 wurde Sandy als neuer KFA-Vorsitzender gewählt und vertritt seitdem unseren Kreis.
Auch auf Landes- und Verbandsebene bringt Sandy große Erfahrung ein, etwa als Lehrwart, Beobachter bis hin zur Bundesliga sowie im Lehrstab des TFV und in verschiedenen Funktionen beim NOFV und DFB. Für sein außergewöhnliches Engagement wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem als Kreis-Ehrenamtssieger und mit der Aufnahme in den “Club 100” des DFB.
Lieber Sandy, vielen Dank für deinen unermüdlichen Einsatz für den Fußball. Wir wünschen dir weiterhin alles Gute und hoffen, dass du dem Fußball noch lange mit deiner Erfahrung erhalten bleibst!
Der DFB‑Trainingsdialog geht in die nächste Runde. Am Montag, den 4. Mai 2026, findet an allen Thüringer DFB‑Stützpunkten der 9. DFB‑Trainingsdialog statt. Die kostenlose Fortbildungsmaßnahme richtet sich an Vereinstrainerinnen und Vereinstrainer und bietet praxisnahe Impulse für den Trainingsalltag.
Im Mittelpunkt des Trainingsdialogs steht diesmal das Thema „Spielbeschleuniger“. Die DFB‑Stützpunkttrainer präsentieren dazu ausgewählte Trainingsformen und Coachingansätze, die darauf abzielen, das Spieltempo zu erhöhen und Entscheidungsprozesse der Spielerinnen und Spieler zu fördern. Gleichzeitig bietet das Format Raum für fachlichen Austausch und Diskussion unter den teilnehmenden Trainerinnen und Trainern.
Hinweise:
Die Anmeldung erfolgt wie gewohnt über den Veranstaltungskalender.
Am letzten Märzwochenende war es soweit: Der KFA Rhön-Rennsteig startete am Samstag im Sportlerheim in Herpf in den C-Lizenz-Lehrgang 2026. Lehrgangsleiter David Reich begrüßte insgesamt 21 Teilnehmende – darunter 20 Anwärter und eine Anwärterin – die überwiegend aus dem Fußballkreis Rhön-Rennsteig stammen. Mit Teilnehmenden aus Oberlind, Nordhausen, Bad Blankenburg und dem Ohratal waren jedoch auch benachbarte Fußballkreise vertreten.
Bereits seit Anfang März hatten sich die angehenden Trainerinnen und Trainer mit Online-Aufgaben auf den Lehrgang vorbereitet. Am Samstag (28.03.) stand dann endlich das persönliche Kennenlernen im Mittelpunkt. Inhaltlich beschäftigte sich die Gruppe zunächst mit Trainingsperiodisierung sowie den Leistungsfaktoren Kondition, Koordination und Technik. Diese wurden am Nachmittag direkt in die Praxis übertragen und auf dem Platz umgesetzt.
Am Sonntag startete die Gruppe nach einer lockeren Erwärmung im Fußballgolf mit dem Themenfeld Individual- und Gruppentaktik. Die Referenten des Qualifizierungsausschusses Rhön-Rennsteig – Felix Böhm, Christian Hutterer und David Reich – zeigten sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Besonders bemerkenswert war die deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Vortag. Was am Samstag noch in Ansätzen erkennbar war, wurde am Sonntag bereits überzeugend auf dem Platz präsentiert.
Die Gruppe um Lehrgangskapitänin Christin Amborn (FSV Mittelschmalkalden), zugleich die einzige weibliche Teilnehmerin, überraschte die Ausbilder mit Engagement, Kreativität und einem starken Entwicklungsschritt innerhalb kürzester Zeit. Eine solche Entwicklung wird auch in den kommenden Wochen entscheidend sein, denn mit Beginn der zweiten Online-Phase stehen weitere Aufgaben sowie die Abschlussleistung an, bevor sich die Lehrgangsgruppe Mitte Juni zum zweiten und letzten Präsenztermin wieder trifft.
Lehrgangsleiter David Reich betonte bereits am Sonntagmorgen die Bedeutung einer kontinuierlichen Leistungssteigerung über den gesamten Lehrgang hinweg. Nur so könne am Ende allen Teilnehmenden die DFB-C-Lizenz ausgestellt werden. Die Referenten hoffen, dass die positive Entwicklung der ersten Tage fortgesetzt und gefestigt wird.
Stimmen aus dem Lehrgang
Lehrgangskapitänin Christin Amborn zieht ein durchweg positives Fazit:
„Am letzten Märzwochenende ist für mich der C-Lizenz-Lehrgang erfolgreich gestartet. Gemeinsam mit vielen anderen Trainerinnen und Trainern aus der Region habe ich die ersten beiden Präsenztage genutzt, um mich intensiv weiterzubilden und neue Impulse für meine Trainingsarbeit zu sammeln. Besonders spannend fand ich die große Vielfalt der Teilnehmenden – von den jüngsten Junioren bis hin zu den Männerteams. Dadurch entstand ein sehr gewinnbringender Austausch.
In Gruppenarbeiten und Gesprächen haben wir Erfahrungen geteilt, Trainingsansätze diskutiert und typische Herausforderungen aus dem Traineralltag offen angesprochen. Die offene Atmosphäre hat es ermöglicht, dass jeder seine Perspektiven einbringen konnte. Ich nehme viele neue Ideen und Denkanstöße mit, die ich künftig in meinem Training umsetzen möchte.
Mein Fazit fällt durchweg positiv aus: Der Lehrgang bietet eine hervorragende Möglichkeit zur Weiterbildung und liefert wertvolle Impulse für die tägliche Arbeit als Trainer. Entsprechend groß ist meine Vorfreude auf die kommenden Einheiten.“

Liebe Freunde,
wir wünschen euch und euren Familien ein frohes und sonniges Osterfest! 🌷🐣⚽
Genießt die Feiertage, tankt neue Energie und nehmt euch Zeit für die schönen Momente – ob beim Eiersuchen, auf dem Fußballplatz oder im Kreis eurer Liebsten.
Vielen Dank für euer Engagement, eure Unterstützung und das vertrauensvolle Miteinander.
Gemeinsam haben wir schon viel bewegt – und wir freuen uns auf alles, was noch vor uns liegt!
Auch in dieser besonderen Zeit zeigt sich, wie wertvoll Gemeinschaft und Zusammenhalt sind.
Lasst uns diesen Teamgeist mit in die kommenden Wochen und Spiele nehmen.
Frohe Ostern und sportliche Grüße
Euer KFA Rhön-Rennsteig
24 angehende BasisCoaches haben am vergangenen Wochenende ihr Präsenzwochenende in Wasungen absolviert. Dieses bildet das Herzstück der Ausbildung, die im Blended-Learning-Format durchgeführt wird. Es schließt an einen umfangreichen Onlineblock an und bereitet gleichzeitig auf die folgende digitale Phase vor. In dieser sollen die Teilnehmenden die erarbeiteten Inhalte direkt in ihren Vereinen anwenden.
Den Abschluss des Lehrgangs bildet die Ausarbeitung einer eigenen Trainingseinheit im Vereinsumfeld, aus der Sequenzen gefilmt und eingereicht werden.
In Wasungen erwartete die Gruppe ein intensives und abwechslungsreiches Programm aus Theorie und Praxis. Auf dem Plan standen Gruppenarbeiten, Mustertrainingseinheiten, Impulsvorträge sowie praxisnahe Einheiten auf dem Platz. Inhaltliche Schwerpunkte waren unter anderem die Rolle und Werte des Trainers, Leistungsfaktoren im Fußball, Trainingsplanung, Coaching sowie weitere Grundlagen der Trainingsarbeit. Die theoretischen Inhalte wurden direkt auf dem Platz angewendet. Der gastgebende Verein stellte hierfür optimale Bedingungen bereit.
Die Referenten zogen am Ende ein durchweg positives Fazit und verabschiedeten die angehenden Trainerinnen und Trainer motiviert in die zweite und finale Onlinephase.
Teilnehmende:
Jan Albrecht, Jens Kühnstein, David Voigt, Melanie Sophie Heinze (alle FSV Goldlauter), Christopher Hellmund (SV 87 Henneberg), Kevin Hunneshagen, Saskia Jackstädt, Sandro König, Julius Lange, Christoph Mahler, Felix Pfeifer, Isaac Quartey, Daniel Schmuck (alle SV Wasungen), Anne Makowski (WSG Zella-Mehlis), Frank Skrotzki-Usbeck, Christopher Wahl, Christian Möller-Reps (alle FC Steinbach-Hallenberg), Riccardo Stärker, Nico Laudien, Jessica Schatz (alle FC Zella-Mehlis), Lars Wagner, Marko Grimm-Tolekis (beide Normania Treffurt), Danny Heider (FC Oberwohlsbach), Steffen Köhler (SW Fambach).
Referenten:
David Reich, Lars Müller, Felix Böhm, Maik Lipsius

Am heutigen Tag zelebrieren wir den 45. Geburtstag von Lars Müller. Lars ist seit 2018 in unserem KFA tätig.
Dennoch liegen seine sportlichen Wurzeln beim 1. Suhler SV 06, wo er alle Nachwuchsabteilungen durchlief und später auch als Trainer Verantwortung übernahm. Hierfür erhielt Lars 2007 die Ehrennadel des TFV in Bronze. Beim FSV Goldlauter führte er die KOL-Mannschaft im ersten Jahr zur Meisterschaft und zum SuperCup-Sieg.
Beim FC Coburg betreute er zunächst die U21, übernahm anschließend die 1. Mannschaft, schaffte den Aufstieg und führte den Verein nach über 20 Jahren zurück in die Bayernliga. Heute ist er dort sportlicher Leiter.
Seit 2018 engagiert sich Lars zudem für den Deutschen Fußball-Bund als DFB-Stützpunkttrainer in Zella-Mehlis und verantwortet aktuell die Trainer-Aus- und Weiterbildung im KFA Rhön-Rennsteig unter Leitung von David Reich. Darüber hinaus unterstützt er weiterhin die 1. Mannschaft des FSV Goldlauter.
Der KFA Rhön-Rennsteig gratuliert herzlich zum 45. Geburtstag und bedankt sich für sein großes Engagement im regionalen Fußball. 🎁
Am 3. Februar wurde in Wölfershausen der FC Grabfeld gegründet.
Da die im JFC Grabfeld ausgebildeten Fußballer langsam Richtung Männerbereich kommen, machten sich die Stammvereine des JFC Gedanken, wie diese Talente auch weiterhin zusammenspielen können.
Eine Lösung, wenn auch nicht die optimale, war die Gründung eines neuen Vereins. Somit wurde ähnlich wie beim JFC Grabfeld mit den Stammvereinen SG Alemannia Bauerbach, TSV 1921 Berkach, TSV 1911 Bibra, SV 1900 Exdorf, TSV 1908 Neubrunn, SV Ritschenhausen, SV Sülzfeld, DJK Wolfmannshausen und SV Eintracht Wölfershausen der FC Grabfeld gegründet. Durch die gemeinsame und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Vereine soll der Fußball auch im Männerbereich in der Grabfeldregion nach vorne gebracht werden. In der Saison 2026/27 soll mit einer Männermannschaft im KFA Rhön-Rennsteig an den Start gegangen werden.
Bei der Gründungsveranstaltung waren alle Stammvereine mit Vertretern anwesend. Den besonderen Wert der Veranstaltung bewies auch die Tatsache, dass auch die Bürgermeister der Gemeinde Grabfeld, Christian Seeber und der Gemeinde Neubrunn, Dr. Arno Schimpf teilnahmen.
Neuer erster Vorsitzender ist Daniel Fritz aus Neubrunn, 2. Vorsitzender ist Stefan Werner aus Wolfmannshausen und Kassenwart Fabian Krauß aus Berkach. Dazu kommt noch ein erweiterter Vorstand mit Vertretern der Stammvereine.
Das Training am Montag, den 09.02.2026, war für die E-Junioren des SV Wernshausen ein echtes Highlight. Nachwuchsleiter Tobias Günschmann hatte für diese besondere Einheit das DFB-Mobil eingeladen.
Im Mittelpunkt stand die Umsetzung der Trainingsphilosophie Deutschland in der Halle. DFB-Mobil-Teamer Stefan Schaper, verantwortlich für den DFB-Masterplan im Thüringer Fußball-Verband, gestaltete eine abwechslungsreiche und praxisnahe Trainingseinheit ganz nach dem Leitsatz: „Geschwitzt, gelacht und gelernt“. Mit viel Engagement und Fachwissen vermittelte er moderne Trainingsinhalte und sorgte gleichzeitig für große Begeisterung bei den jungen Spielern.
Auch mehrere Vereinstrainer des SV Wernshausen nutzten die Gelegenheit zur Weiterbildung im Bereich der Trainingsphilosophie Deutschland und sammelten wertvolle Impulse für ihre eigene Trainingsarbeit.
Der Besuch des DFB-Mobils kann über den Thüringer Fußball-Verband gebucht werden und ist kostenfrei. Zudem wird er im Rahmen des DFB-Punktespiels angerechnet. Für die Teilnahme an einer solchen Einheit können C-Lizenz-Inhaber außerdem 2,5 Fortbildungsstunden erwerben.
Der SV Wernshausen bedankt sich herzlich bei Stefan Schaper für die tolle, lehrreiche und anschauliche Trainingseinheit.
Der ESV Lok Meiningen hat bei den Hallenlandesmeisterschaften der Frauen und der C-Juniorinnen den Titel gewonnen.
Die Meininger-Frauen kamen mit drei Zählern Vorsprung vor Ruhla und dem 1. FFV Erfurt ins Ziel. Im letzten Turnierspiel hätten die Verfolgerinnen des EFC Ruhla den späteren Landesmeisterinnen den Titel nochmal streitig machen können. Mit dem torlosen Remis brachte Meiningen den Vorsprung aber ins Ziel und feierte die Landesmeisterschaft.
Beim letzten Turnierspiel zwischen den C-Mädels des ESV und Marbach ging es um alles. Mit einem 2:0-Sieg in diesem Match setzten sich die Meiningerinnen an die Spitze und angelten sich den Titel.
Bilder: Vanessa Ludwig
Wir gratulieren folgenden Hallenkreismeistern zum ersten Platz:
Herren: SG FSV Goldlauter
Frauen: Fischbacher SV
Herren Ü35: VfL Meiningen
A-Junioren: JFV Rennsteig
B-Junioren: SG WSG Thür. Wald Zella-Mehlis
C-Junioren: SG Ober-Unterschönau
D-Junioren: SG FC Steinbach-Hallenberg
E-Junioren: SG FC Steinbach-Hallenberg
Zuletzt sind vermehrt Betrugsmails aufgetreten, die angeblich von Präsidiumsmitgliedern des TFV oder von KFA‑Vorständen stammen.
Diese Nachrichten verwenden häufig den Namen realer Funktionsträger als Absenderanzeige, werden jedoch nicht von deren offiziellen E‑Mail‑Konten versendet.
Woran erkenne ich die Betrugsmails?
Die Absenderanzeige (Name) entspricht einem TFV‑/KFA‑Funktionsträger, die tatsächliche E‑Mail‑Adresse dahinter ist jedoch fremd/ungewöhnlich.
So verhalten Sie sich richtig:
Armin Horn, der Fußballwelt langjährig bekannt als Vereinsvorsitzender des SV Rot-Weiß Unterschönau, ist am Samstag 27.12.2025 im Alter von 76 Jahren verstorben.
Armin löste (im damaligen Fußballkreis Schmalkalden) im Jahre 1984 bei der BSG „Grünes Herz“ Unterschönau Achim Recknagel als Sektionsleiter Fußball ab.
Beim Zusammenschluss der Altkreise Schmalkalden und Suhl zum Fußballkreis „Werra-Rennsteig“ 1994 begann für Armin seine Mitgliedschaft als Beisitzer im Sportgericht.
Von 1997 bis 2012 war Armin Stellvertreter des Vorsitzenden im Sportgericht. Bis 2022 war Armin Beisitzer.
Durch gesunde Zielstrebigkeit und seine loyale Haltung erwarb er sich großes Ansehen.
Wenn auch Entscheidungen nicht immer leicht fielen, so wurden diese immer in der Sache und unter Abwägung alles Umstände getroffen.
Der KFA ist Armin für seine langjährige Tätigkeit zu großem Dank verpflichtet.
Auf Grund seiner umfangreichen Tätigkeiten im Fußballsport wurde er u.a. mit der Ehrennadel des TFV in Gold geehrt. Der KFA würdigte seine Verdienste anlässlich seines
70. Geburtstages mit dem Ehrenzeichen des KFA.
Armin wird der gesamten Fußballfamilie fehlen, aber wir alle werden ihn nie vergessen und ihn so in Erinnerung behalten, wie er halt war – ein gradliniger Mensch und ein Sportfreund, der immer ein offenes Ohr für Jedermann hatte.
Ende Oktober endete die Fußballhelden-Bildungsreise 2025 des DFB in Kooperation mit KOMM MIT. Rund 220 junge Jugendfußballtrainerinnen, -Leiterinnen sowie Schiedsrichterinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Mit dabei auch sieben junge Fußballhelden des Thüringer Fußball-Verbandes: Luca Alte (Jugendtrainer), Jan-Philip Bretschneider (Schiedsrichter), Peter Möller (Trainer, Schiedsrichter, Jugendleiter), Max Rudi Pfotenhauer (Jugendtrainer), Lucy Roth (Jugendtrainerin), Max Stein (Schiedsrichter) und Jonas Voggenreiter (Jugendtrainer). Außerdem war mit Sandy Hoffmann auch ein Referent aus Thüringen mit von der Partie, der mit den Schiedsrichtern unter den Fußballhelden arbeitete.
Als Zeichen der Anerkennung und Motivation, auch künftig engagiert zu bleiben, erlebten die Teilnehmenden eine fünftägige Fortbildungsveranstaltung an der spanischen Mittelmeerküste.
Zum Auftakt der Bildungsreise unterstrich DFB-Vizepräsident Peter Frymuth die Bedeutung des Ehrenamts: „Ohne das Ehrenamt würde der deutsche Fußball stillstehen. Die Fußballheldinnen sind das Rückgrat unserer Vereine – sie sorgen dafür, dass Kinder und Jugendliche Woche für Woche auf dem Platz stehen und gemeinsam Sport, Fairplay und Teamgeist erleben.“
Das Programm der Bildungsreise kombinierte praxisnahe Theorie- und Trainingseinheiten, die den Ehrenamtlichen ermöglichen, ihr Wissen zu erweitern und neue Impulse in ihre Heimatvereine mitzunehmen. Ein besonderes Highlight der Woche ist der Tagesausflug nach Barcelona. Ein Referentinnen-Team der Fußball-Landesverbände und des DFB boten anspruchsvolle Theorie- und Praxiseinheiten, um das Fußballwissen der Teilnehmenden zu vertiefen. So war beispielsweise auch Knut Kircher, Geschäftsführer der DFB Schiri GmbH und ehemaliger FIFA- sowie Bundesliga-Schiedsrichter, vor Ort. Mit seiner langjährigen Erfahrung vermittelt er wertvolle Einblicke aus dem Bundesliga-Alltag und zeigt, wie wichtig Kommunikation, Fairness und Respekt im Fußball sind – auf und neben dem Platz.
26 Lizenzanwärter werden demnächst ihre C-Lizenz in den Händen halten. Hinter ihnen liegt eine mehrmonatige Ausbildungszeit im Blended-Learning-Format. Dabei wechselten sich Theoriephasen, in denen die Coaches online Aufgaben erledigten, mit Präsenzphasen ab. Der zweite und finale Präsenzteil des laufenden C-Lizenz-Lehrgangs fand am Wochenende vom 08. - 09. November in Floh-Seligenthal statt.
Zuvor erbrachten die Teilnehmer bereits ihre Abschlussleistung im Heimatverein und lieferten dabei neben einer detaillierten Trainingsplanung und einem Video der Durchführung eine Präsentation, in der es galt, die eigene Trainerentwicklung zu bewerten. All das wurde im abschließenden Entwicklungsgespräch gemeinsam mit dem Referententeam ausgewertet.
Im gesamten Lehrgangsverlauf befassten sich die Trainer mit Inhalten wie Trainingsperiodisierung, Leistungsfaktoren im Fußball, Techniktraining, Individual- und Gruppentaktik sowie Coachingverhalten. Außerdem erhielten sie Impulse zu Analyse, Konfliktmanagement, Leadership und Verletzungsprophylaxe.
Nachdem die Lizenzanwärter den Großteil der Onlineaufgaben und beide Präsenzphasen absolviert haben, stehen für sie nun noch wenige Aufgaben online an, bevor die verdiente C-Lizenz winkt.
Bereits im ersten Halbjahr 2026 startet im KFA Rhön-Rennsteig der nächste C-Lizenz-Lehrgang (Präsenzphasen in Herpf).
Lehrgangsleiter David Reich:
„Ein Lehrgang beginnt ja nicht mit dem Kick-off-Dialog, sondern schon weit davor, wenn für alle Teilnehmer der Aufgabenkatalog, die Lerninhalte, Gruppenarbeiten und Praxisteile geplant werden und mit dem örtlichen Gastgeber die Rahmenbedingungen wie Räumlichkeiten, Versorgung oder Belegung der Sportplätze vorbereitet werden.
Genau deshalb ist es für mich als Lehrgangsleiter umso schöner, wenn sich dann ein Lehrgang wie dieser findet, in dem die eingesetzten Referenten und nahezu alle Teilnehmer zu einer Gemeinschaft entwickeln, die allesamt den Fußballsport in unserer Region weiterentwickeln und sogar prägen wollen.
So freue ich mich insbesondere, dass von den 28 Anwärtern dann auch 26 Teilnehmer ihre C-Lizenz mit Beendigung der letzten Online-Aufgaben erhalten werden. Und wenn dann auch einige Teilnehmer noch sehr gute bis hin zu hervorragenden Ergebnissen erzielen, dann haben wir mit unserer Ausbildungsreihe einen Weg in der Entwicklung jedes Trainers ein Stück weit begleiten und bereiten können. Darauf sind wir im Referententeam des KFA Rhön-Rennsteig stolz und freuen uns natürlich auch über die überaus positiven Rückmeldungen zu unseren Lehrgängen bzw. unserem Ehrenamt.
Ein Dank gehört unbedingt den Gastgebern aus Floh-Seligenthal, denn ein vernünftiger und bestens organisierter Lernort ermöglicht eine Lernatmosphäre, in der sich die angehenden Trainer gut entfalten konnten.
Nun laufen bereits auf Hochtouren die Planungen für die Ausbildungen 2026, wo wir in Wasungen und Wernshausen (je ein BasisCoach) sowie in Herpf (C-Lizenz) wieder drei neue Lehrgänge anbieten, zu denen sich alle Interessierten gerne anmelden können.“
Teilnehmer C-Lizenz Floh-Seligenthal:
Enrico Bohlig (FC Rot-Weiß Erfurt), Tim Büchner, Roger Kluge, Christian Meyhöfer, Steve Nier, André Sichardt, Marcel Dombrowski, (alle Motor Tambach-Dietharz), Lars Dürhagen (SV Wacker Bad Salzungen), Thomas Frank (JVF Orange United), Patrick Gundermann (BW Helmershausen), Nico Herbach (GW Wasungen), Kevin Heym, Stefan Hommel (beide SC Obermaßfeld), Silvio Möller (FSV Floh-Seligenthal), Steven Paul, Maximilian Röll, Yves Schmidt, Danny Stadler (alle JFV Rennsteig), Tino Reuchsel (Herpfer SV), Thomas Storch, Silvio Wagner, Daniel Willner (alle Stahl Brotterode-Trusetal), Jens Voigt (FSV Silvester Bad Salzungen), Thomas Waap (FC Zella-Mehlis), Patrick Wilhelm (FC Steinbach-Hallenberg), Christopher Wörfel (SG Helba)
Der KFA Rhön-Rennsteig veranstaltete vom 20.10. bis 23.11.2025 die erste C-Lizenz-Fortbildung nach dem neuen Schema der Lizenzverlängerung. Der Ablauf ähnelt der Ausbildung zum BasisCoach und zur C-Lizenz und umfasst sowohl Aufgaben auf dem Edubreak-Campus als auch einen Präsenztag.
In den Online-Modulen setzten sich die Teilnehmenden mit Themen wie dem Golden Circle, Paradebeispielen, Eigenschaften eines guten Trainers sowie der Zusammenstellung einer Nationalmannschaft bzw. Weltauswahl auseinander. Der Präsenztag fand im Vereinsheim des SV 02 Mittelstille statt. Dort erhielten die Teilnehmer einen sehr interessanten Vortrag von Referent David Kempf, der über Motivation, Stress und verschiedene Spielertypen sprach. In Gruppenarbeitsphasen erarbeiteten die Teilnehmenden anschließend eine Mannschaftsansprache zu vorgegebenen Aufgabenstellungen sowie Saisonziele für ausgewählte Bundesliga-Vereine.
Am Abend wurde außerdem die zuvor online zusammengestellte Weltauswahl vorgestellt und diskutiert.
Nach dem Präsenztag warteten auf die 15 Teilnehmenden noch zwei weitere Online-Aufgaben. Sobald alle Aufgaben erfolgreich abgeschlossen sind, erhalten die Teilnehmer 10 Fortbildungsstunden für ihre C-Lizenz.
Teilnehmer Tobias Günschmann fasst die Fortbildung so zusammen:
„Ich bin ein sehr junger und engagierter Trainer. Bereits letztes Jahr führte der KFA Rhön-Rennsteig eine Veranstaltung zum Thema ‚Sportpsychologie‘ durch, jedoch ist dieses Thema sehr komplex, um es in nur einer Veranstaltung abzuhandeln. Das Thema ‚Trainer-Ich‘ wird in meinen Augen viel zu wenig besprochen, da der Trainer maßgeblichen Einfluss auf die Ausbildung und Weiterentwicklung seiner Athletinnen und Athleten hat. Das Wichtigste – die sogenannte Selbstreflexion – durchzuführen und zu verstehen, wie und warum der Sportler so gehandelt hat, ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem besseren Trainer. Im Namen aller Teilnehmer möchten wir uns bei David Reich und David Kempf für den großartigen Input bedanken, aber auch beim Gastgeberverein, dem SV 02 Mittelstille, für das Catering und die Location zum Präsenztag.“
BasisCoach-Ausbildung in Wasungen
Lehrgangsstart: 01.02.2026 (online)
Praxistage: 13.03. - 15.03.2026
Lehrgangsende: Anfang Juni 2026
Anmeldung unter:
C-Lizenz-Ausbildung in Herpf
Lehrgangsstart: 01.03.2026 (online)
1. Praxiswochenende: 28.03. - 29.03.2026
2. Praxiswochenende: 20.06. - 21.06.2026
Lehrgangsende: Anfang November 2026
Anmeldung unter:
BasisCoach-Ausbildung in Wernshausen
Lehrgangsstart: 01.08.2026 (online)
Praxistage: 11.09. - 13.09.2026
Lehrgangsende: Anfang November 2026
Anmeldung unter:
Am 10.10.2025 stand für die Thüringer Fußballhelden auf dem Programm: Im Rahmen des U21-Länderspiels zwischen Deutschland und Griechenland trafen sich die engagierten Nachwuchs-Ehrenamtlichen des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) zu einem Netzwerktreffen in der ad hoc arena in Jena.
Im Mittelpunkt des Treffens stand der Austausch rund um das Ehrenamt im Fußball. TFV-Vizepräsident Mike Noack, David Möller (Staatssekretär für Ehrenamt und Sport), sowie Sandy Hofmann, der als Referent bei der Fußballhelden-Bildungsreise in Spanien aktiv ist, nahmen sich Zeit, um mit den jungen Ehrenamtlichen über ihre Erfahrungen, Herausforderungen und die Bedeutung des freiwilligen Engagements im Vereinswesen zu sprechen.
Nach dem gemeinsamen Austausch ging es gemeinsam ins Stadion, um die deutsche U21-Nationalmannschaft im Duell gegen Griechenland zu unterstützen. Doch das sportliche Highlight war an diesem Abend nicht das Einzige: In der Halbzeitpause wartete eine besondere Überraschung auf die Fußballhelden.
Auf dem Rasen der ad hoc arena wurden sie offiziell für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Ehrungen nahmen DFB-Vizepräsident Peter Frymuth, TFV-Vizepräsident Mike Noack, Staatssekretär für Ehrenamt und Sport David Möller und Thüringens Landtagspräsident Thadäus König persönlich vor – ein Moment, den die jungen Ehrenamtlichen sicher nicht so schnell vergessen werden.
Der Thüringer Fußball-Verband bedankt sich herzlich bei allen Fußballhelden für ihren Einsatz und ihr Engagement auf und neben dem Platz. Ihr seid die Zukunft unseres Ehrenamts.
Aus unserem Kreis wurden ausgezeichnet:
Für alle war es eine gelungene Vorveranstaltung bevor es am 26.10.2025 auf die Reise nach Santa Susanna in Spanien geht. Die fünftägige Bildungsreise wird eine intensive Woche, jedoch wird sie viele Überraschungen und jede Menge Spaß bereithalten.
(Text: TFV, Bilder: Jacob Schröter / TSK)
Zum 65. Geburtstag gratulieren wir Matthias Portz ganz herzlich und danken ihm für sein außergewöhnliches Engagement im Frauenfußball!
Seit vielen Jahren ist Matthias eine unverzichtbare Stütze im Kreisfußballausschuss und wirkt dort als Staffelleiter der Kreisoberliga Frauen mit großem Einsatz, Umsicht und Leidenschaft. Er sorgt dafür, dass der Spielbetrieb reibungslos läuft und stets das Fair Play im Mittelpunkt steht.
Auch auf dem Platz ist Matthias ein echtes Vorbild: Als Trainer der Frauenmannschaft des SV Dietzhausen und der Kreisauswahl Frauen fördert er mit großem Herzblut Spielerinnen aller Altersklassen. Mit seiner ruhigen, motivierenden Art schafft er es immer wieder, Teams zu formen und Talente zu entwickeln. Sein unglaubliches Engagement für den Frauenfußball ist beispielhaft und verdient größte Anerkennung.
Lieber Matthias, wir wünschen dir zu deinem Jubiläum alles Gute, Gesundheit und weiterhin viel Freude an deiner Arbeit rund um den Fußball. Der Kreisfußball und besonders der Frauenbereich können stolz und dankbar sein, dich an ihrer Seite zu haben!
(Bild: Karl-Heinz Frank)
Steffen Krech wird heute 40 Jahre alt.
Erst im Jahr 2007 fand Steffen den Weg in die Schiedsrichterei. Bereits in der Saison 2010/11 stieg er in die Landesklasse auf, ehe er nach einer längeren „Durststrecke“ in der Saison 2019/20 den Aufstieg in die Verbandsliga schaffte.
Darüber hinaus war er als Leiter der Coachinggruppe aktiv und führte viele damals noch junge Schiedsrichter an den Landesspielbetrieb heran.
Zur Saison 2023/24 beendete der heutige stellvertretende Schulleiter aus persönlichen Gründen seine Laufbahn als Schiedsrichter auf Landesebene. Glücklicherweise bleibt er uns auf Kreisebene – sowohl auf als auch neben dem Platz – weiterhin erhalten. Auch ist Steffen seit der Saison 2024/25 im Kreisschiedsrichterausschuss aktiv.
Zudem übernahm Steffen bis zur Saison 2025/26 die Rolle des Hauptverantwortlichen für die Ansetzungen in unserem Kreis. Heute widmet er sich vor allem den neu ausgebildeten Schiedsrichtern und sorgt dafür, dass diese Schritt für Schritt in unseren Kreis integriert werden.
Durch all diese Aufgaben und seine große Erfahrung zählt Steffen zu den erfahrensten und angesehensten Schiedsrichtern unseres Kreises. Alles in allem kann man sagen: Unser Kreis kann sich glücklich schätzen, einen so engagierten Schiedsrichter wie Steffen zu haben.
Lieber Steffen, danke für alles, was du bisher geleistet hast! Wir hoffen, dass du uns noch viele Jahre erhalten bleibst.
Am Mittwoch, den 10. September 2025 fand der nunmehr 18. Tag des Mädchenfußballs auf dem Sportgelände des SV Dietzhausen statt. Unter der Schirmherrschaft des Suhler Oberbürgermeisters, Herrn Andre Knapp, organisiert vom Suhler Sportbund und dem KFA Rhön-Rennsteig spielten insgesamt 15 Mannschaften mit 120 Mädels um die begehrten Pokale und Medaillen.
Es wurde in 2 Turnieren gespielt: 7 Grundschulen sowie 8 Mannschaften der Regelschulen und Gymnasien standen sich im fairen Wettstreit gegenüber. Die Wettkampfleitung mit Heinz Lothar Senz (SVD) und Hans Jürgen Herbst (verantw. für Frauen -und Mädchenfußball im KFA Rhön-Rennsteig) hatte alles im Griff und sorgte für einen zügigen Ablauf.
In den Begegnungen wurde gute Fußballkost geboten und natürlich stachen in den einzelnen Mannschaften vor allem diejenigen Mädels heraus, die schon aktiv in Vereinsmannschaften dem runden Leder nachjagen. Aber auch einige bisher “unentdeckte Talente“ waren mit vollem Einsatz und Begeisterung am Start. Dies bestätigte auch Beobachter Andreas Obermeier, verantwortlich für den Frauen -und Mädchenfußball beim Thüringer Fußballverband. Es gab teilweise sehr enge Ergebnisse und es mussten auch einige Teams in das Strafstoßschießen, bis die Platzierten die Finalisten ermittelt werden konnten. Die 3 Schiedsrichter Gerd Katzsch, Torsten Stanik und Maximilian Schenck hatten erwartungsgemäß keine Mühe mit der Leitung aller Spiele und betrieben gleichzeitig auch noch etwas Regelkunde mit den nichtaktiven Mädels.
Zum Schluss gab es bei allen Teams strahlende Gesichter, als zur Siegerehrung und zur Übergabe der Pokale und Medaillen gerufen wurde.
Und doch war etwas anders an diesem Tag. Es war das erste Turnier dieser traditionellen Veranstaltung ohne Hans Hörnlein. Der kürzlich verstorbene Ehrenvorsitzende des KFA Rhön-Rennsteig stand jahrelang als mit viel Herzblut als Mitorganisator und Turnierleiter für dieses Event. Hans wäre am Mittwoch stolz gewesen, wenn er gesehen hätte, mit wieviel Engagement auch in dieser Richtung sein Erbe von seinen langjährigen Mitstreitern fortgeführt wurde.
Heute feiern wir den 60. Geburtstag unseres Verantwortlichen für Beobachtungen, André Mau.
André stieg bereits 1982 in die Schiedrichterei mit gerade einmal 17 Jahren ein. Dort pfiff er zunächst im Kreis, bis er schnell den Sprung in die Thüringenliga schaffte. Seine stets aktive Karriere musste er allerdings frühzeitig aufgrund einer Verletzung beenden. Daraufhin stieg André ins Beobachterwesen ein und entwickelte sich schnell zu einem hochgeschätzten, kompetenten Beobachter auf Verbandsebene, wo er bis heute noch tätig ist.
Nachdem er zum Beobachterchef auf Bezirksebene aufstieg, übernahm er diese Position im neugegründeten KFA Rhön-Rennsteig ab 2012, wo er ebenfalls bis heute noch tätig ist. Seine Mitgliedschaft bei der SG Ober-Unterschönau ist auch zu erwähnen.
André ist seit mehreren Jahrzehnten auf Landesebene aktiv, was nicht viele vor ihm geschafft haben. Er besticht durch seine akribische Arbeit, hohen Sachverstand und absolute Zuverlässigkeit. Das macht er auch in seiner Funktion als Verantwortlicher für das Beobachtungswesen in unserem Kreis.
Mit dem Start der neuen Saison gehen auch wieder einige Regelanpassungen einher. Dabei handelt es sich weniger um grundlegende Neuerungen, sondern vielmehr um präzisierte oder überarbeitete Formulierungen bestehender Regeln. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:
Regel 3: Die Kapitansregelung
Nach einer erfolgreichen Pilotphase während der Europameisterschaft im vergangenen Jahr findet der Kapitänsdialog den Weg ins Regelwerk. Nun haben alle Wettbewerbe die Möglichkeit, die "Leitlinien zur Kapitänsregelung" anzuwenden. In Deutschland ändert sich dadurch nichts, weil der Kapitänsdialog bereits zur abgelaufenen Saison einheitlich in allen Spielklassen eingeführt worden ist.
Regel 8: Der Schiedsrichterball
Der Schiedsrichterball wird ausnahmslos dort ausgeführt, wo der Ball bei der Spielunterbrechung war. Außerdem wird er künftig der Mannschaft zugesprochen, die in Ballbesitz war oder gekommen wäre, sofern dies für den Unparteiischen eindeutig erkennbar ist.
Ansonsten erhält den Schiedsrichterball wie bisher das Team, das den Ball zuletzt berührt hat.
Regel 9: Ball im und aus dem Spiel
Wenn Teamoffizielle, Einwechselspieler oder ausgewechselte Spieler, (die gerade nicht am Spiel teilnehmen), ohne unfaire Absicht den Ball berühren, bevor dieser ins Aus geht, gibt es ab sofort nur noch einen indirekten Freistoß und keine persönliche Strafe mehr.
Regel 12: Acht-Sekunden-Regel
Torhüter*innen dürfen den Ball jetzt acht Sekunden lang mit der Hand oder dem Arm kontrollieren. Der/die Schiedsrichter*in zeigt die letzten fünf Sekunden als Countdown mit der Hand an. Hält der Torwart den Ball dann immer noch fest, ohne am Abschlag gehindert zu werden, gibt es eine Ecke für das gegnerische Team.
Regel 14: Doppelberührung beim Strafstoß
Wenn der Schütze den Ball beim Strafstoß versehentlich zweimal berührt – zum Beispiel, indem er sich selbst an das Standbein schießt – und so ein Tor erzielt, wird der Strafstoß wiederholt. Landet der Ball nach dem Doppelkontakt im Aus, wird wie bisher auf indirekten Freistoß entschieden.
In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2025 verstarb mit Hans Hörnlein ein verdienstvoller Funktionär im Thüringer Fußball und Ehrenmitglied des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV). Mehr als 50 Jahre und bis zum letzten Tag fungierte der in Jüchsen geborene Suhler in verschiedenen Funktionsämtern. Ein Engagement für den Sport, das kaum hoch genug einzuordnen ist, wenngleich Hans Hörnlein neben seinen außergewöhnlichen Verdiensten in den Ämtern auch als Mensch und Sportfreund einen gigantischen Fußabdruck hinterlässt. Stets mit einem authentischen Lächeln auf den Lippen, mit Hingabe für den Sport und größtem Einsatz für seine (und dazu zählte Hans Hörnlein alle Vereine in seinem Wirkungsbereich als Funktionär) Vereine, verstarb ein Sportsmann, dem Wertschätzung im höchsten Maß zuteilwurde – zu Recht. Die von aufrichtiger Anteilnahme geprägten öffentlichen Kondolenzbekundungen unzähliger Vereine, Fußballer, Sportfreunde und Verbände sind nur ein einzelnes Zeugnis dessen. Sie alle könnten wahrscheinlich eine Anekdote berichten, die sie gemeinsam mit Hans erlebten.
Mehr als 50 Jahre Ehrenamt – Ein Lebenswerk heißt es auf der Homepage des KFA Rhön-Rennsteig, den er seit seiner Gründung bis 2024 anführte. Da übernahm sein Nachfolger Sandy Hoffmann, der verriet, das Amt nur übernommen zu haben, weil Hans Hörnlein weiter seine Unterstützung zugesagt hat. „Hans hat immer an die Vereine gedacht und das gemacht, was er für richtig hielt. Ein überragender Mensch. Seine Art imponiert mir und auch, wie er mich unterstützt hat“, sagt Hoffmann und ergänzt: „Ein Lebenswerk, das kann man zu 100 Prozent sagen.“
Die Liebe zum runden Leder entdecke Hans Hörnlein bereits als Bub. Der am 15. April 1947 in Jüchsen geborene Hans jagte dem Ball ab 1962 bei Traktor Jüchsen hinterher. Es folgten Spielerstationen in Untermaßfeld, bei Lok und Vorwärts Meiningen und Motor Suhl. 1971 betreute er erstmals eine Nachwuchsmannschaft und spätestens, als er 1976 maßgeblich an der Gründung der WSG Suhl beteiligt war, wurde erkennbar, dass Hans Hörnlein auch über die eigene Fußballlaufbahn hinaus Spuren hinterlassen kann. So war er bereits in den 70er Jahren im „Fußballkreis Suhl“ zuständig für „Freizeit- und Erholungssport“ und in die Organisation der „Kreissportfeste der Werktätigen“ involviert. Ab 1977 war Hans Hörnlein außerdem Mitglied der Rechtskommission im KFA Suhl und später im Sportgericht des KFA Werra-Rennsteig, welches er 15 Jahre leitete. Mit dem Vorsitz im Jugendausschuss des „Fußballbezirk Südthüringen“ war Hans Hörnlein zudem Mitglied im Jugendausschuss des TFV. Zur Jahrtausendwende wurde der umtriebige Funktionär schließlich zum Vorsitzenden des KFA Werra-Rennsteig gewählt und überführte diesen in den bis heute bestehenden KFA Rhön-Rennsteig, an dessen Spitze er bis 2024 stand. Doch auch mit Übergabe des Staffelstabes an Sandy Hoffmann dachte Hans nicht an „Funktionärs-Ruhestand“ und brachte sich weiterhin mit hohem Engagement ein.
„Hans war vor allem Mensch. Er war einer, der nicht zuerst an sich gedacht hat, sondern an andere. Ich habe nie ein böses Wort von ihm gehört. Er hat es immer geschafft die Menschen zusammenzuführen – ein Riesenvorbild, geradlinig und ehrlich. Auch wenn mal was nicht geklappt hat, war er sich nicht zu schade, das einzuräumen“, sagt Sandy Hoffmann über Hans Hörnlein, der übrigens beruflich einst Koch und Kellner lernte. Nach einigen gastronomischen Stationen wurde er Ausbilder für Köche und Hotelkaufleute, nahm für die IHK unzählige Gesellenprüfungen ab und war später Geschäftsführer des Sporthotels in Oberhof. 2011 ging Hans Hörnlein in den beruflichen Ruhestand.
In all den Jahren blieb Hans sich und seiner Art, die Dinge zu erledigen, treu. Das bestätigt auch Dittmar Börner, der von einem Funktionärskollegen zu einem echten Freund wurde. Gut 40 Jahren kennt Börner seinen Freund, erzählt er. „Hans war immer ausgeglichen und ruhig. Er konnte sich schon auch mal in Position bringen, aber war stets der ruhende Pol“, so Börner, der viele Jahre den Vorsitz im Nachbar-KFA Südthüringen innehatte. Nahezu zu jeder Vorstandssitzung des Thüringer Fußball-Verbandes reisten die beiden gemeinsam an. Zeit für jede Menge Austausch. „Wir haben oft eine gemeinsame Linie gehabt und auch wenn die Meinung mal unterschiedlich war, ging es fair zu. Es hat sich eine echte Freundschaft entwickelt“, erzählt Dittmar Börner.
Der Thüringer Fußball-Verband trauert in großer Dankbarkeit um einen verdienstvollen Sportfreund, der als Funktionär und Mensch große Spuren und viele Freunde hinterlässt. Hans Hörnlein prägte den Fußball in seiner Region wie kein Zweiter. Die Funktionärslaufbahn des herzlichen Suhlers war gespickt mit Höhepunkten und Auszeichnungen für sein Wirken.
Danke für Alles, Hans. 🕊️🕯️
🥇 Ligapokalsieger: Herpfer SV 07
🥇 Kreispokalsieger Männer: 1. Suhler SV 06 II
🥇 Supercupsieger: Herpfer SV 07
🥇 Kreispokalsieger Männer Ü35: FSV Goldlauter
🥇 Kreispokalsieger Frauen: Fischbacher SV
🥇 Kreispokalsieger A-Junioren: SG FC Steinbach-Hallenberg
🥇 Kreispokalsieger B-Junioren: SG SV Blau-Weiß Kaltenwestheim
🥇 Kreispokalsieger C-Junioren: SG Herpfer SV
🥇 Kreispokalsieger D-Junioren: SG FC Schwallungen
🥇 Kreispokalsieger E-Junioren: SG SV Dietzhausen
Ein großes Dankeschön gebührt auch unseren Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern! Ohne euch gäbe es keine fairen und gut geleiteten Spiele. Euer Einsatz, euer Durchhaltevermögen und eure Leidenschaft für den Fußball sind unbezahlbar! 🙏⚽
Herzlichen Glückwunsch an alle Siegerteams und ein großes Lob an alle beteiligten Vereine, bei denen die Pokalendspiele ausgetragen wurden! 👏
Die Schiedsrichter des KFA Rhön–Rennsteig trauern um ihren Ehrenschiedsrichter Dr. Joachim Winter.
Kürzlich erreichte uns die Nachricht, dass unser Ehrenschiedsrichter Dr. Joachim Winter im Alter von 85 Jahren verstorben ist.
Wir trauern um einen langjährigen verdienstvollen Schiedsrichter. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.
Joachim Winter war von Februar 1976 bis zu seinem Ausscheiden am 30.07.2023, also insgesamt 57 Jahre als Schiedsrichter aktiv. Zur Schiedsrichtervollversammlung im Jahr 2023 wurde er zum Ehrenschiedsrichter des KFA ernannt. (siehe Bild)
Joachim war im KFA Meiningen und darüber hinaus ein geachteter Schiedsrichter, frühzeitig schaffte er den Sprung in die damalige höchste Spielklasse des Kreises, der Kreisliga. Über viele Jahrzehnte prägte er das Geschehen dort mit.
Er konnte auch Sohn Thomas für die Schiedsrichterei begeistern. Auch dieser ist immer noch auf Kreisebene aktiv. So sah man die beiden Winters sehr oft gemeinsam auf dem Platz stehen.
Der „Doktor“ wie er meist genannt wurde, hatte immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und löste so manchen Konflikt auf dem Spielfeld verbal. Gelbe und Rote Karten waren nicht so sein Ding. Er erfreute sich somit bei vielen Spielern auch großer Beliebtheit.
Trotz hoher beruflicher Belastung, als Geschäftsführer eines landwirtschaftlichen Unternehmens kam er seinen Verpflichtungen als Schiedsrichter immer nach und glänzte durch hohe Einsatzbereitschaft.
In seinem Verein SV 01 Dreißigacker war er zudem auch in der Führungsriege lange aktiv.
Lieber Joachim, danke für deine langjährige Tätigkeit als Schiedsrichter. Wir werden dich stets in ehrendem Gedenken bewahren.
Am Freitag, den 16. Mai, fand im Konferenzraum der Arena „Schöne Aussicht“ in Zella-Mehlis ein Workshop zum Thema „Diskriminierung, Rassismus und Sexismus auf dem Fußballplatz“ statt. Veranstaltet wurde dieser durch den Thüringer Fußball-Verband (TFV), die Konrad-Adenauer-Stiftung und das Team von „Spirit of Football“.
Eröffnet wurde der Workshop um 18.30 Uhr durch den Kreis-Schiedsrichterobmann Jan Weltzien. Jan ist seit 2012 ehrenamtlich als Schiedsrichter aktiv und fungiert seit 2024 als Obmann der Schiedsrichter im Kreis Rhön-Rennsteig. In seiner Begrüßung hieß er alle Teilnehmenden herzlich willkommen. Neben den Veranstaltern nahmen rund 20 Schiedsrichter aus dem Kreis Rhön-Rennsteig teil. Positiv hervorzuheben ist die große Altersvielfalt unter den Teilnehmenden – von jung bis erfahren war alles vertreten.
Im Anschluss übernahm Daniel Bartnitzki, Kreis-Schiedsrichterobmann aus Erfurt-Sömmerda und Mitveranstalter, das Wort. Er berichtete, dass ein ähnlicher Workshop bereits erfolgreich in seinem Heimatkreis durchgeführt wurde. Zusammen mit Tillmann Bauer von der Konrad-Adenauer-Stiftung entwickelte er die Idee, Schiedsrichter gezielt über Themen wie Rassismus, Sexismus und sonstige Diskriminierung aufzuklären.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, bei der sich alle Teilnehmenden einbrachten, betonte Tillmann Bauer das Ziel des Workshops: Schiedsrichtern konkrete Werkzeuge im Umgang mit Diskriminierung an die Hand zu geben – als Teil eines politischen Bildungsangebots im Kontext des Sports. Auch die Referentinnen und Referenten von „Spirit of Football“ – Francesca, Lara, Jakob und Ole – stellten sich vor und zeigten auf, wie sie ihre Leidenschaft für den Fußball mit gesellschaftlichen Fragestellungen verbinden.
Anschließend startete die erste interaktive Einheit. Die Teilnehmer bewegten sich frei im Raum, während Musik lief. Nach dem Stoppen der Musik sollten sich jeweils zwei Personen austauschen – etwa über persönliche emotionale Fußballerlebnisse, über Werte, die ihnen wichtig sind, und über ihre Motivation, Schiedsrichter zu werden.
Daraufhin wurde ein Video zum Thema Diskriminierung gezeigt. Dieses machte unter anderem den Unterschied zwischen Beleidigung und Diskriminierung deutlich und thematisierte das richtige Verhalten vor, während und nach einem Spiel bei Diskriminierungsvorfällen. Eindrücklich war auch eine Statistik: In der Fußballsaison 2021/22 wurden deutschlandweit 2389 Vorfälle gemeldet, darunter 911 Spielabbrüche aufgrund von Gewalt oder Diskriminierung.
Im weiteren Verlauf diskutierten die Teilnehmenden gemeinsam eine Definition von Diskriminierung. Dabei entstand ein offenes Gesprächsklima, in dem auch Situationen aus dem Schiedsrichteralltag besprochen und gemeinsam eingeordnet wurden.
Mit einem gefestigten Verständnis der Problematik ging es in die Gruppenarbeit. Die Teilnehmenden wurden in drei Gruppen eingeteilt, von denen jede ein konkretes Fallbeispiel bearbeitete:
- Gruppe 1 widmete sich dem Thema Sexismus,
- Gruppe 2 thematisierte Rassismus,
- Gruppe 3 untersuchte die Problematik Homophobie.
Jede Gruppe sollte definieren, was unter dem jeweiligen Begriff zu verstehen ist, welche Handlungsoptionen bestehen und welche Risiken oder Schwierigkeiten sich im Umgang mit der Situation ergeben könnten. Nach der Gruppenarbeit wurden die Ergebnisse vorgestellt. Zwei Vertreter jeder Gruppe präsentierten das jeweilige Fallbeispiel und die erarbeiteten Punkte, was zu einem regen und konstruktiven Austausch führte.
Zum Abschluss ergriff nochmals Daniel Bartnitzki das Wort. Er erinnerte daran, dass Diskriminierung auch im Profifußball ein ernstzunehmendes Thema sei – und untermauerte dies mit einem konkreten Beispiel, bei dem ein Spieler wegen seiner Hautfarbe diskriminiert wurde. Zum Ende des Workshops erhielten alle Teilnehmenden eine Checkliste, wie sie sich im Ernstfall verhalten sollten.
Pünktlich um 21.00 Uhr endete der Workshop. Die Referenten bedankten sich für die aktive Teilnahme und das Interesse. Der Applaus aller Teilnehmenden zeigte, wie sehr der Workshop geschätzt wurde. KSO Jan Weltzien dankte im Namen aller Schiedsrichter für den gelungenen Workshop, die thematische Vielfalt und das Engagement der Referenten. Auch für die Schiedsrichter-Vollversammlung im Sommer im Kreis Rhön-Rennsteig liefert der Workshop wichtige Impulse – insbesondere für die Sensibilisierung rund um dieses Thema. Dies betonte Jan noch einmal in dem Interview, welches das Team von Spirit of Football mit ihm durchgeführt hatte.
Auf dem Sportplatz in Helba wurden am Samstag, den 10.05.2025, die Finals im Fußball-Landespokal der B- und C-Juniorinnen ausgetragen. Beide Male jubelte am Ende der Gastgeber.
Das Endspiel der D-Juniorinnen war eine klare Sache für die Lok, die auch Ausrichter der beiden Finals war. Es war bemerkenswert, was der Gastgeber auf die Beine gestellt und wie er diesen Tag organisiert hat. Ein großes Dankeschön geht auch an die Sportfreunde aus Helba mit dem verdienstvollen Willy Kwiatkowski. Bei besten äußeren Bedingungen sahen die zahlreichen Zuschauer beider Mannschaften eine sehr ansprechende Partie. Bis zur Halbzeit war mit dem 4:0 bereits eine Vorentscheidung zugunsten der Meiningerinnen gefallen. Aber es dauerte bis zur 23. Minute, ehe Emma Günther den Torreigen mit einem super Kopfballtreffer eröffnete. Das gab dem Gastgeber aus der Theaterstadt Meiningen viel Sicherheit in den Aktionen und es ging Schlag auf Schlag. Cora Reichenbacher mit zwei Treffern (24./27.) und die agile Lena Hofmann (30.) sorgten in Halbzeit eins für die Vorentscheidung in dem Pokalfinale.
Nach dem Wechsel ging es so weiter. Die Mädels aus Großschwabhausen hatten alle Hände voll zu tun und wollten weitere Gegentore verhindern. Über die an diesem Tag überragende Mittelfeldspielerin Greta Müller wurden weitere drei Tore herrlich herausgespielt und durch Cora Reichenbacher eiskalt verwandelt. Die Mädchen von Großschwabhausen waren infach dem schnellen Spiel der Lok-Mädels nicht mehr gewachsen und mussten sich bei ihrem Tormädchen bedanken, dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel. Den nie aufsteckenden Gästen gelang nach einer Unaufmerksamkeit in der Meininger Abwehr der Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 1:6. Glückliche Mädels aus Meiningen nahmen dann im Anschluss den Pokal und die Goldmedaillen durch die Vorsitzende des Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball des TFV, Anja Kirchner, und Ausschussmitglied Andreas Obermeier entgegen.
Natürlich wollten die Meininger B-Juniorinnen nachziehen. Die Zuschauer sahen eine sehr ansprechende Partie. Der 4:2-Endstand für Meiningen war mehr als verdient, wobei zweimal ein Rückstand aufgeholt werden musste.
Die Gäste aus Erfurt begannen sehr stark. Sie gewannen die Zweikämpfe und agierten im Spielaufbau als die Gastgeberinnen. So war es nicht verwunderlich, dass nach 22 Minuten das 0:1 durch Alina Sviatik fiel. Nun waren die Lok-Mädels aber wach und Paula Müller konnte schon in der 28. Minute nach schöner Eingabe von Anna Wozniza den Ausgleich erzielen. Mit diesem 1:1 gib es in die Halbzeitpause.
Trainer Jürgen Herbst stellte sein Team in Abwehr und Angriff personell um. Aber das brachte vorerst noch nicht den Erfolg, denn die Gäste erzielten bereits in der 42. Minute durch eine Unachtsamkeit in der Lok-Abwehr das 1:2. Die Meiningerinnen steckten aber auch diesen Rückstand weg und bestimmten ab der 45. Minute das Spielgeschehen. Jetzt wurden auch die Zweikämpfe gewonnen und die Torchancen häuften sich. Die Abwehrreihe der Heimelf stand sicher und gut. Eine einzige nennenswerte gefährliche Tor-Aktion der Erfurter-Mädels ist zu nennen. Das war einfach zu wenig, um Torhüterin Leonie Wilhelm zu überraschen.
Dann kam die Zeit von Stürmerin Tamina Portz. Zwei Freistöße wuchtete sie aus 25 Metern direkt unter die Latte und ließ der Erfurter Torhüterin nicht die Spur einer Chance (51./60.). „Das waren die Tore des Monats! Leider war die ARD nicht zugegen“, so der schmunzelnde Meininger Coach. Als dann in der 68. Minute Jil Leistner aus Nahdistanz auf 4:2 erhöhte, nahm der Jubel im Meininger Lager seinen Lauf. Damit gehen drei Pokale in die Theaterstadt.
Zum Kreisfußballtag im KFA Rhön-Rennsteig am 02.03.2024 fand bei der Neuwahl des KFA-Vorstandes ein Generationswechsel statt. Der KFA besteht nun aus folgenden Mitgliedern: (v.l.n.r.)
Mario Dittmar (stellv. Vorsitzender, Jugendausschuss)
Chris Altmann (Spielausschuss)
Uwe Sell (Sportgericht)
Patrick Eckstein (Finanzen)
Jan Weltzien (Schiedsrichterausschuss)
Neo Simmerling (Öffentlichkeitsausschuss)
Sandy Hoffmann (KFA-Vorsitzender)
Hans Hörnlein (Ehrenamtsbeauftragter)
Hans-Jürgen Herbst (Breitensport/Frauen-Mädchen)
Nicht im Bild:
David Reich (Qualifizierungsausschuss)
(Foto: Ralf Ilgen)
